Warum Schwäbisch Gmünd?

Schwäbisch Gmünd, 2012

Die beiden E-Bikes der Stadtverwaltung im Einsatz

Elektromobilität wird sich zu einer Schlüsseltechnologie der Zukunft entwickeln. Die Reichweite der Auswirkungen, die dieser technologische Wandel zwangsläufig mit sich bringt, sind heute noch überhaupt nicht vollständig absehbar. Klar ist jedoch bereits, dass sich Städte und Gemeinden auf diesen anstehenden Wandel einstellen müssen.

Die Stadt Schwäbisch Gmünd möchte in diesem Bereich vorangehen und zeigen, was in diesem Bereich für eine Stadt mittlerer Größe, gelegen im ländlichen Raum, alles möglich ist. Als eine von drei Modellkommunen in Baden-Württemberg wollen wir Vorbildfunktion übernehmen, indem beispielsweise Teile der städtischen Fahrzeugflotte elektrifiziert werden. So befinden sich seit 2011 zwei E-Bikes vom Typ El-Moto im städtischen Fuhrpark, die regelmäßig durch Beschäftigte der Stadtverwaltung im Einsatz sind. Seit Oktober 2012 fährt nun das erste batterieelektrische E-Auto der Stadtverwaltung, ein Nissan Leaf, gefördert durch das Projekt "Elektromobilität im Stauferland" (EMiS), emissionsfrei durch Schwäbisch Gmünd. Im Frühjahr 2013 folgte bereits das zweite Projekt-Fahrzeug - ein Smart fortw electric.

Mit dem Aufbau eines Carsharings Angebots soll Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen eine weitere Form von nachhaltiger Mobilität geboten werden. Der Aufbau eines Carsharing-Netzes in der Stadt trägt überdies zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens und damit auch der Abgasbelastung bei. Das Carsharing-Angebot ist im Winter 2013 gestartet. Alle weiteren Infos unter www.ford-carsharing.de.

Dieses Jahr findet in Schwäbisch Gmünd außerdem die Landesgartenschau statt. Diese Großveranstaltung wird ein Schaufenster für Elektromobilität, indem der Transport der Besucher auf dem weitläufigen Gelände im "Erdenreich" über die Elektrozügle Naturstromer realisiert wird.